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Auch im großen Kursaal: “Neurosenkavalier” vor vollem Haus

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I36A7596 - Auch im großen Kursaal: "Neurosenkavalier" vor vollem Haus

Bad Honnef | Bereits im Januar sorgte die Komödie “Der Neurosenkavalier”, gespielt von der Theatergruppe des Bürgervereins Selhof, für ein volles Haus im Kurhaus op Selef. Heute war der richtige Kursaal restlos ausverkauft.

Psychotherapie ist zu einer Dienstleistung mit ständig steigender Nachfrage geworden. Jeder Dritte in Deutschland ist in seinem Seelenhaushalt gestört. Depressionen, Neurosen und Psychosen greifen immer mehr um sich.

Eine Unzahl von psychotherapeutischen Praktiken und Theorien verheißen Abhilfe. Das Angebot ist enorm: Urschrei-Therapie, Gestalt-Therapie, Sex-Therapie – Autogenes Training, Sensitives Training, Gruppentraining – und so weiter und so fort. Wer soll sich da noch auskennen? Wege und Abwege liegen hier dicht beieinander.

Ausgerechnet in dieses obskure Gefilde verirrt sich Felix Bollmann als falsche Praxisvertretung – Bollmann, ein Warenhausdieb, Ganove mit Herz und einem gewaltigen Schlitzohr. Er ist das, was man nur sehr selten findet: Ein ehrlicher Schuft, der sich durch Zufall für Tage zum Psychotherapeuten wandelt und in der Psychotherapeutischen Praxis von Professor Otto wahre Wunder vollbringt.

Dort suchen der Finanzbeamte  Jürgen Appelhans (Ingo Olbermann), die Bestsellerautorin Chantal Carrerand (Nadine Batzella), die Witwe Sybille Bast (Claudia Funke) und der Kriminalkommissar Maiwald (Carsten Neumann) Erlösung von ihren verhängnisvollen Leiden. Therapiert werden sie eben von Ottos vermeintlicher Vertretung, “Chefarzt” Felix Bollmann (Ralf Batzella), der in Wirklichkeit als Weihnachtsmann den HIT-Markt beklaut hat und polizeilich gesucht wird. Und natürlich gibt es in der Praxis auch noch eine Pinky-Sprechstundenhilfe mit dem Namen Engel (Ruth Hessler).

Klar, dass am Ende die richtige Vertretung, Nervenarzt Doktor de Witt (Klaus Mastallerz), auftaucht und letztlich alles zusammenkommt, was zusammen gehört. Und wie schon im Saal Kaiser blieb beim Publikum auch diesmal kein Auge trocken.

Regie führte dieses Jahr zum ersten Mal Erika Bös, Souffleusen waren Inge Ivan und Anke Söhnle-Krey. Claus Plum fungierte als Inspizient und kümmerte sich um die Technik, seine Frau um Maske und Kostüme. Die Kamera bediente Jürgen Heck.

 

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