Erneut Bestplatzierungen für die Universität Bonn

CWTS-Ranking beleuchtet Publikationsstärke, Anteil an Autorinnen und internationale Vernetzung

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Beim aktuellen CWTS-Ranking erhielt die Universität Bonn einige Bestplatzierungen. So zeigte sich im Bereich “Internationale Kooperationen” die starke Vernetzung mit führenden Köpfen in aller Welt. Universität Bonn/ Volker Lannert

Bonn – Nach den jüngsten Erfolgen bestätigt auch das Ranking des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden (Niederlande) der Exzellenz-Universität Bonn wissenschaftlich herausragende Leistungen und internationale Bedeutsamkeit ihrer Forschung.

Das Leiden-Ranking wird jährlich vom Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der niederländischen Universität Leiden herausgegeben. Es basiert auf methodisch anspruchsvollen bibliometrischen Analysen, die die wissenschaftliche Leistung der Universitäten anhand unterschiedlicher Indikatoren für die Gesamtinstitution sowie auf Fachebene bewertet. Insgesamt 1225 Universitäten weltweit wurden verglichen.

Im obersten Prozent der meistzitierten Publikationen (1%) erreicht die Exzellenz-Universität Bonn bundesweit den ersten Platz und im weltweiten Vergleich einen hervorragenden 94. Platz und verbessert sich damit um 45 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. In Mathematik und Informatik zählen 16,7 Prozent der Publikationen zu den 10% der meistzitierten ihres Fachs. Damit liegt die Bonner Mathematik in den obersten 10% an „High Impact Paper“ in Deutschland auf Platz 1 und weltweit auf Platz 67. Auch die Geisteswissenschaften an der Universität Bonn konnten ihren Anteil in diesem Bereich von 9,3 auf 10,8 Prozent steigern. Damit liegen sie bundesweit auf dem zwölften Platz.

In der Bewertungsrubrik “Internationale Kooperationen” zeigt sich die starke Bonner Vernetzung mit führenden Köpfen in aller Welt. In dieser Kategorie erfasst das Leiden-Ranking Publikationen, die mit Partnern weltweit entstanden sind. Die Universität Bonn belegt dabei insgesamt einen zweiten Platz deutschlandweit und einen 136. Platz weltweit. Die Geisteswissenschaften kommen auf Deutschland bezogen sogar auf einen ersten Platz für ihren Anteil an Publikationen in internationaler Kollaboration. Die Physik belegt hier einen zweiten Platz bundesweit.

Beim Anteil der Autorinnen an der gesamten Autorenschaft einer Publikation liegt die Universität Bonn auf Platz 30 bundesweit. Hier fällt im Fächervergleich insbesondere der Anstieg in den Geisteswissenschaften an der Universität Bonn auf, wo nach dem Leiden-Ranking 31,4 Prozent der Autorenschaft weiblich sind.

Der Anteil an Open-Access-Publikationen, die einen freien Zugang im Internet erlauben, ist an der Universität Bonn im Schnitt mit 63,9 Prozent vergleichsweise hoch. Hier belegt Bonn einen bundesweiten vierten Platz. Die Physik (79,1 Prozent) und die Mathematik (74,4 Prozent) erzielen an der Universität Bonn den höchsten Anteil.

„Die sehr guten Ergebnisse des Rankings zeigen, dass die Universität Bonn einen ausgezeichneten internationalen Ruf genießt“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, der Rektor der Universität Bonn. „Gerade im Feld der internationalen Kooperationen unternehmen wir große Anstrengungen, um den Wissensaustausch auch über die Ländergrenzen hinweg auszubauen und die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern zu intensivieren. Es ist ein toller Erfolg, dass sich diese Bemühungen im aktuellen Ranking wiederspiegeln.“ (NiS)

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