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Bad Honnef. Sie sehen oft harmlos aus, können aber große Schäden anrichten: Invasive Pflanzenarten breiten sich auch in Bad Honnef zunehmend aus. Weil sie hier keine natürlichen Feinde haben, verdrängen sie heimische Arten, verändern ganze Lebensräume und verursachen erhebliche ökologische und wirtschaftliche Schäden. Teilweise stellen sie sogar ein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar.
Wie diese Pflanzen überhaupt nach Deutschland gelangen und warum sie sich so erfolgreich ausbreiten können, erklärt die Bad Honnefer Biologin Christiane Guth im Video.
Dass das Thema auch die Stadt Bad Honnef beschäftigt, bestätigt die Verwaltung. Als besonders problematisch gilt das Drüsige Springkraut. Eine konsequente Bekämpfung sei jedoch schwierig: Es fehle an den notwendigen Personalkapazitäten, während sich die Pflanzen in rasantem Tempo ausbreiten.
Ähnlich verhält es sich beim Japanischen Staudenknöterich. Beide Arten müssten möglichst vor der Samenreife entfernt und fachgerecht entsorgt werden. Nur so lasse sich ihre weitere Ausbreitung dauerhaft eindämmen.
Handlungsbedarf besteht auf jeden Fall. Denn wenn sich invasive Pflanzen ungehindert weiter ausbreiten, geraten heimische Arten zunehmend unter Druck. Vielleicht verschwindet dann irgendwann sogar die Stachelbeere am Spielplatz auf Grafenwerth. Und auch eine Lieblingspflanze von Christiane Guth könnte langfristig aus unserer Landschaft verschwinden.










