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Bad Honnef. Bad Honnef tanzt – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Jahr lang war die Stadt Mittelpunkt eines in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Bildungsprojekts. Am vergangenen Freitag endete die erste Pilotphase von „tandem tanz“.
Im Kurhaus Bad Honnef präsentieren Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit professionellen Tanzschaffenden das, was sie in den vergangenen Monaten entwickelt haben. Dabei ging es nicht nur um Tanz. Es ging um Kreativität, Teamarbeit, Selbstvertrauen und darum, neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken.
Rund 600 Kinder und Jugendliche aus dem Rhein-Sieg-Kreis haben im vergangenen Schuljahr an dem Projekt teilgenommen. Zwölf Tandems aus Lehrkräften und professionellen Tänzerinnen und Tänzern arbeiteten gemeinsam an den Schulen. Entstanden sind eigene Choreografien und Tanzstücke – jedes mit seiner ganz persönlichen Handschrift.
Für den Verein Bad Honnef tanzt ist das ein besonderer Meilenstein. Fast 15 Jahre nach seiner Gründung wurde Bad Honnef zur ersten Modellregion dieses landesweiten Projekts. Die Erfahrungen, die hier gesammelt wurden, sollen künftig auch anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen zugutekommen.
Zum Abschluss gab es aber nicht nur Aufführungen. Bereits am Nachmittag diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Schulen und Kultur beim öffentlichen Fachforum „Let’s Talk“ darüber, wie Tanz dauerhaft in Schulen verankert werden kann und welche Bedeutung kulturelle Bildung für die Zukunft hat.
Dann zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer von Schulen aus Bad Honnef, Bonn, Sankt Augustin und Alfter, was in den vergangenen Monaten entstanden ist. Ergänzt wurde das Programm durch eine Filminstallation und die Verleihung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Pilot-Fortbildung.
Mit dem Abschluss in Bad Honnef endet zwar die Pilotphase – die Idee dahinter geht jedoch weiter. Das Projekt wird künftig auf weitere Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet.










