„Pink gegen Rassismus“ im Zeichen des Krieges in der Ukraine

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Bad Honnef – Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligte sich im letzten Jahr auch die Courage-AG des SIBI an der Aktion „Pink gegen Rassismus“, die in Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt sowie dem Kommunalen Integrationszentrum Siegburg stattfand.

Ziel war es damals wie heute Haltung gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung zu demonstrieren und die Selbstwirksamkeit der Schüler:innen zu stärken.

In diesem Jahr finden vom 14. bis 27.3. die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – Anlass für die Sibi-Schülerinnen und Schüler, erneut in pinken T-Shirts in die Öffentlichkeit zu gehen, um mit Farbe auf dem Schulhof und in der City sichtbare Zeichen für Menschenwürde zu setzen. Diesmal stand die Aktion auch im Zeichen des Krieges in der Ukraine.

Das SIBI versteht sich als couragierte Schule, in der jede Art von Rassismus und Diskriminierung verurteilt und Vielfältigkeit bejaht wird. Um diese Werte und Haltung im Schulalltag umzusetzen, wurde der Arbeitskreis Courage als Teilkonferenz der Schulkonferenz gegründet.

Bevor Bürgermeister Otto Neuhoff selbst zur Sprühflasche griff, machte er angesichts der Kriegssituation und der vielen Flüchtlinge auf ein zusätzliches Problem aufmerksam: die mögliche Diskriminierung russischer Mitbürger:innen, die mit dem Krieg nichts zu tun hätten. Es sei ein Krieg Putins, nicht des russischen Volkes. Da müsse man unterscheiden, so Neuhoff.

Während alte Männer gerade dabei sind, die Welt der Jugend zu zerstören, macht die den einzig vernünftigen Lösungsvorschlag: es müsse miteinander kommuniziert werden.

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