Was wurde eigentlich aus der Petition “Rettet die Geburtshilfestation in Bad Honnef”?

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Andrea Behrendt und Carsten Krause mit Sohn Arian

Bad Honnef/Unkel – Hohe Wellen schlug im Januar die Entscheidung der GFO-Kliniken, die Geburtsstation im Bad Honnefer Cura-Krankenhaus zu schließen. Viele Bürgerinnen, Bürger sowie Politikerinnen und Politiker kritisierten die Entscheidung bzw. die Ursachen, die zur Schließung führten.

Aufsehen erregte dann eine Petition, die von dem Elternpaar Andrea Behrendt und Carsten Krause ins Leben gerufen wurde: “Rettet die Geburtshilfestation in Bad Honnef”. Über 6000 Unterschriften kamen binnen kürzester Zeit zusammen. Doch was wurde eigentlich aus der Aktion?

Offensichtlich bislang nichts. Jedenfalls informierten Andrea Behrendt und Carsten Krause die Unterzeichner:innen der Petition heute über den Zwischenstand: Seit über 4 Monaten hülle sich der Petitionsausschuss in Schweigen.

Beitrag Januar 2021

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Auch in Rheinland-Pfalz starteten die Eltern eine Petition, jedoch kamen die nötigen Unterschriften nicht zusammen. Dennoch kam jetzt frohe Kunde aus dem NRW-Nachbarland. Die Initiator:innen erhielten Post vom Bürgerbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz. Der habe sich zwischenzeitlich an das zuständige Ministerium gewandt und um eine Prüfung der Angelegenheit gebeten.

Andrea Behrendt und Carsten Krause: “Jetzt wollen wir nur hoffen, dass auch wirklich zuständige Mitarbeiter des Ministeriums unser Anliegen bearbeiten. Nicht dass die dann nach dem 18. Mai und der Vereidigung der neuen Minister, gar nicht mehr zuständig sind.”

Hoffnungsvoll stimmt die Eltern der neue Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP.

Auszug:

“Eine angemessene Grund- und Notfallversorgung sowie ausreichende Geburtshilfen und Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin müssen überall in erreichbarer Nähe gesichert sein. Grundlage hierfür bilden die Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die hiernach unverzichtbaren Standorte der Geburtshilfe und der Kinder- und Jugendmedizin werden wir schützen, indem wir die Kriterien für den „geringen Versorgungsbedarf“ deutlich anheben, um den betroffenen Abteilungen einen Sicherstellungszuschlag zu ermöglichen.”

 

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