Weihnachtswunschbaum 2022: „In diesem Jahr brauchen wir viel Hilfe!“

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Bereits Mitte September haben die Vorbereitungen der Organisatorinnen und Organisatoren des Bündnisses für Familie, der Tafel und des Fachdienstes Soziales und Asyl für die Weihnachtswunschbaumaktion 2022 begonnen - Foto: Thomas Heinemann

Bad Honnef – Jedes Jahr stellen das Bündnis für Familie, die Tafel und der Fachdienst Soziales und Asyl der Stadt Bad Honnef gemeinsam eine große Weihnachtswunschbaumaktion auf die Beine. Die Aktion war in den vergangenen Jahren ein voller Erfolg. In diesem Jahr laufen die Vorbereitungen aufgrund des erwarteten großen Bedarfs besonders frühzeitig an.

„Die Zahlen derer, die auf Unterstützung angewiesen sind, steigen in allen Bereichen deutlich spürbar an. Sowohl was die Tafelberechtigung angeht, aber auch den Bezug von Wohngeld. Außerdem möchten wir selbstverständlich auch die Menschen aus der Ukraine, die aktuell bei uns leben, unterstützen“, unterstreicht Nadine Batzella, Leiterin des Amtes für Soziales und Asyl mit Nachdruck, dass in den Ämtern aktuell viele zusätzlichen Herausforderungen und Aufgaben zur Unterstützung der in Bad Honnef lebenden Menschen gemeistert werden.

Das bestätigt auch Antoon Blaas, neuer Leiter der Tafel in Bad Honnef. Alle Akteure sind sich einig, dass in diesem Jahr die Bedürftigkeit sowohl unter den Familien mit Kindern als auch unter den Seniorinnen und Senioren stark zugenommen hat. Aus diesem Grund fand das Auftakttreffen zur Organisation der diesjährigen Weihnachtswunschbaumaktion in großer Runde und früher als üblich statt.

„Wir möchten nicht den Kreis derer verkleinern müssen, die wir unterstützen, sondern wir müssen die Arbeit auf mehr Schultern verteilen. Aus diesem Grund möchten wir gezielt um Hilfe bitten. Wer Lust hat, diese unheimlich schöne Aktion in diesem Jahr zu unterstützen, der kann sich gerne melden“, sagt Laura Solzbacher, Vorsitzende des Bündnisses für Familie. Sie zeigt sich optimistisch, dass eine Gemeinschaft wie in Bad Honnef auch diese gesellschaftliche Herausforderung gestemmt bekommt.

Die beteiligten Akteure betonen im Rahmen des Auftakttreffens, dass die Abgabe der Kärtchen in diesem Jahr strenger organisiert sein wird als in der Vergangenheit. Nachzügler und falsch ausgefüllte Karten können aus Zeit- und Personalgründen nicht berücksichtigt werden. „Gerade bei der Tafel und im Amt für Soziales und Asyl leisten die Beteiligten deutlich über ihre üblichen Arbeitszeiten hinaus. Dieses Projekt hier ist wirklich etwas Besonderes“, betont Solzbacher. Die Zusammenarbeit funktioniert seit vielen Jahren reibungslos und auch in diesem Jahr werden hoffentlich viele Augen leuchten. Bevor Augen jedoch leuchten können, ist Teamwork gefragt. Es wird mehr Bäume im Stadtgebiet geben und das Team hofft darauf, dass die Hilfe der Honnefer genauso klasse bleibt, wie in den vergangenen Jahren.

Personen, die Wünsche für den Weihnachtswunschbaum äußern und auf einer Karte vermerken, werden von den Organisatoren gezielt im Laufe des Oktobers angesprochen werden. Voraussichtlich im November wird der Weihnachtswunschbaum aufgestellt und die Möglichkeit zur Unterstützung frühzeitig bekanntgegeben werden. (ThH)

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