Bad Honnef. Zum dritten Mal gastierten Cole Quest and The City Pickers am Samstag in Bad Honnef – und hinterließen erneut einen bleibenden Eindruck. Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee machte die Band aus New York Station in der „Blauen Sau“. Veranstalter des Konzerts war die KG Löstige Geselle.
Zuvor hatten die Musiker bereits beim Internationalen Bluegrass-Festival in Bühl auf der Bühne gestanden – diesmal mit neuem Bassisten und ohne Banjo. Doch auch in dieser Besetzung überzeugte die Formation mit ihrem unverwechselbaren Sound.
Verwurzelt in der amerikanischen Folk-Tradition und zugleich geprägt von der pulsierenden Energie New Yorks, führen Cole Quest and The City Pickers die Folkmusik mit Witz, Herzlichkeit und großer musikalischer Qualität fort. Angeführt wird die Band von Dobro-Spieler, Sänger und Songwriter Cole Quest, dem Enkel der Folk-Legende Woody Guthrie. Mit ihrer Mischung aus erzählerischer Folk-Tradition und der Dynamik des Bluegrass haben sich die Musiker einen festen Platz in der heutigen Roots-Musikszene erarbeitet.
Auch in Bad Honnef sprang der Funke schnell über. Das Publikum in der „Blauen Sau“ zeigte sich von Beginn an aufmerksam und begeistert. Die intensive Atmosphäre blieb auch den Musikern nicht verborgen. Nach dem Konzert lobte die Band die besondere Stimmung und die spürbare Anteilnahme des Publikums.

Begrüßt wurden Gäste und Musiker von Bad Honnefs ehemaligem Bürgermeister Otto Neuhoff, selbst leidenschaftlicher Blues- und Rockmusiker. Zum Höhepunkt des Abends wurde schließlich ein gemeinsamer Auftritt: Zusammen mit Cole Quest and The City Pickers sang Neuhoff „Die Gedanken sind frei“.
Das Ergebnis war ein bewegender und stimmungsvoller Abschluss eines besonderen Konzertabends, der den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.











