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Hochwasser: Wasserretter des DRK Rhein-Sieg kehren zurück

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DRk im Einsatz in Magdeburg. 2.v.r. Leiter des DRK Bad Honnef, Jens Koelzer

DRkK im Einsatz in Magdeburg. 2.v.r. der Leiter des DRK Bad Honnef, Jens Koelzer

Bad Honnef | Nach fünf Tagen anstrengendem Katastropheneinsatz in Magdeburg kehrten alle Helfer des DRK Rhein-Sieg wohlbehalten an Ihre Standorte zurück. Insgesamt waren 16 Helfer des Kreisverbandes vor Ort im Einsatz. Unter den Helfern vier Rettungstaucher.

Fünf Tage lang kämpften die Taucher, Bootsführer und Wasseretter erfolgreich gegen die Fluten im Magdeburger Hafen. Die Taucher sicherten den Deich rund um ein Umspannwerk vom Wasser aus. Immer wieder unternahmen sie Tauchgänge um den Deich zu überprüfen. Die Wasseretter unterstützten die Helfer an Land und standen mit Ihren Booten für Notfälle in den überfluteten Bereichen bereit.

Am Donnerstagabend um 20:30 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Ortsvereine Bornheim und Neunkirchen-Seelscheid in Hamm (Westfalen) ein. Ein Autohof war Ziel des gesamten erweiterten Wasserrettungszuges, zu dem die Rotkreuzler aus dem Rhein-Sieg-Kreis gehörten. Jens Koelzer, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Rhein-Sieg, erwartete hier „seine“ Wasseretter um sie nach Hause zu geleiten. Koelzer kam nicht mit leeren Händen: Für den nächsten großen Einsatz überreichte er jedem Helfer des DRK Rhein-Sieg ein DRK-Handtuch und eine Zahnbürste. Eine Anspielung darauf, dass der ein oder andere diese vergessen hatte. „Nutzt das Handtuch erst einmal um am Wochenende darauf zu liegen und auszuspannen. Ihr alle habt Großes geleistet“ so Koelzer.

Katastropheneinsätze bedeuten eine riesige logistische Herausforderung. Während die Wasseretter in Magdeburg im Einsatz waren, bereiteten sich die Betreuungsspezialisten und Techniker des Roten Kreuzes im Hintergrund auf eventuelle Einsätze vor. So auch in Bad Honnef: Besatzungen für einen Einsatzleitwagen, einen Betreuungslastwagen und einer Versorgungseinheit mit Kühlanhänger stehen in ständiger Alarmbereitschaft. Sollte es zu einem Alarm kommen, müssen die Helfer innerhalb kürzester Zeit für mehrere Tage ins Schadensgebiet.

Jens Koelzer ist gleichzeitig Kreisbereitschaftsleiter. Er ist mit seinem Team für alle Ehrenamtlichen des Kreisverbandes Rhein-Sieg zuständig. Bereits vergangenen Montag wurden von Bad Honnef aus die Vorbreitungen für einen möglichen Einsatz getroffen. In enger Abstimmung mit dem Einsatzstab des Landesverbandes wurde ein detailliertes Lagebild erstellt und Katastrophenschutzeinheiten vorbestimmt, die bei einer Alarmierung entsendet werden. Neben Jens Koelzer unterstützte der Honnefer Pressesprecher Nico Gay den Kreis- & Landesverband. Neben der Auswertung von Informationen und Bildmaterial begleitete Gay die Rückkehr des Wasserrettungszuges für den Landesverband Nordrhein.

Weitere Helfer des Ortsvereins stehen für Logistaufgaben bereit: Allein beim DRK Bad Honnef lagern 800 Decken, 200 Kopfkissen und 25 Feldbetten. Diese und weitere 1200 Decken und 125 Feldbetten könnten direkt ins Schadensgebiet geliefert werden. Die Kräfte des Honnefer Ortsvereins stehen weiter für kurzfristige Anforderungen bereit.

Text/Fotos: Nico Gay

 

Überflutungssicherung durch das DRK

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Bad Honnef

5 Bad Honnefer Helfer unterstützten bei der Schifffahrt für behinderte Menschen

Von Jens Koelzer, DRK Bad Honnef

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v.r. Frank Winkler, Monika Braubach-Winkler, Olga Idt, Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann | Foto: DRK Bad Honnef

Bad Honnef. Alles war ganz anders als in den letzten Jahren. Die 34. Schifffahrt für behinderte Menschen wäre um ein Haar am Niedrigwasser des Rheins gescheitert. Bis zur letzten Minute wurde noch heftig umgeplant und so ging die Fahrt mit der barrierefreien Prins Willem Alexander am 27.08.2018 nicht in Richtung Koblenz sondern von Duisburg aus nach den Niederlanden.

Bereits am Samstag, d. 25.08.2018, machten sich Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Rhein-Sieg-Kreis auf die Anfahrt nach Duisburg zur Anlegestelle Mühlenweide. Am frühen Nachmittag begann das Einladen der wichtigsten Utensilien und der Lebensmittel auf das Schiff. Die Personalkabinen wurden bezogen und sich häuslich eingerichtet. Frank, Olga und Brigitte, die drei aus der Küchencrew, hatten ebenfalls Gelegenheit sich an ihren Arbeitsplatz für die nächsten 5 Tage einzurichten. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Grillen zum Kennenlernen verbracht.

Dorothea Schremper, Brigitte Waßmann (r.) | Foto: DRK Bad Honnef

Am Sonntag kamen am Nachmittag die Gäste. Für viele war es ein herzliches Wiedersehen, es waren aber auch einige Neulinge dabei. Mit den Mittfahrenden kamen auch die letzten zwei aus der Bad Honnefer DRK-Gruppe. Monika und Dorothee, die als Krankenschwestern für das Wohl der Menschen zuständig waren. Nach dem Bezug der schönen Gästekabinen wurden die Reisenden von den Organisatorinnen der traditionellen Schifffahrt, dem DRK-Vorstand des Rhein-Sieg-Kreises und der niederländischen Schiffsbesatzung herzlich an Bord begrüßt. Für die Küchencrew war es die Feuertaufe: das erste Essen für die Gäste zuzubereiten. Es hat allen super geschmeckt und die Zusammenarbeit im Küchenteam funktionierte auch.

Am Montagmorgen ging es dann endlich los. Gemütlich schipperte die Prins Willem Alexander über den Niederrhein. Vorbei an hübschen Städten, Weiden und Uferlandschaften. Alles bei bestem Reisewetter. Am Abend machte das Schiff dann in Vlaardingen halt. Es gab Gelegenheit zu Landgang. Obwohl in der kleinen Stadt nicht viel zu sehen gab, tat es gut sich die Beine vertreten zu können. In den frühen Morgenstunden wurde dann die Fahrt fortgesetzt in Richtung Rotterdam. Nach einem kurzen Ausflug auf die Nordsee ging es über den Hoek von Holland wieder in den Waal, wie der Rhein in den Niederlanden heisst.

In Rotterdam gab es nach einer Hafenrundfahrt wieder die Gelegenheit, sich die Stadt anzuschauen. Rotterdam ist nicht hübsch aber interessant und der Hafen alleine schon beeindruckend. Der nächste Tag führte in das auf einer Insel gelegene Dordrecht. In der schönen Innenstadt konnte man bummeln und in den zahlreichen Cafe´s das Leben geniessen. Der nächste und letzte Anleger war dann die Universitätsstadt Nijmegen mit ihrem lebendigen, internationalen Flair. Noch einmal konnten Eindrücke gesammelt werden und zum Shopping bietet die Stadt reichlich Gelegenheit.

Am Abend gab es das traditionelle Abschiedsessen mit einer „funkensprühenden“ Eistorte zum Dessert. Wie es sich auf einer Kreuzfahrt eben gehört. Überhaupt hatten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jeden Tag engagiert, um die Gäste zu unterhalten. Ob Bingospiel oder lustige Darbietungen, alles war gut und von langer Hand vorbereitet. Freitag gegen Mittag legte dann die Prins Willem Alexander wieder in Duisburg an. Auch hier war schon alles bereit für den Transport der Gäste nach Hause. Auch für die Ehrenamtler standen Fahrzeuge zur Heimreise zur Verfügung.

Die Fünf aus Bad Honnef ziehen ein sehr positives Fazit aus den vergangenen Tagen. Die Schifffahrt für behinderte Menschen ist ein wirklich gutes soziales Angebot. Mit unheimlich viel Engagement wird hier die Gelegenheit gegeben, bezahlbaren Urlaub vom dem – auch für Angehörige – anstrengenden Alltag mit Einschränkungen zu machen. Von der Öffentlichkeit relativ wenig beachtet, macht das Rote Kreuz hier seinem Namen alle Ehre.

Im nächsten Jahr heisst es für Monika, Dorothee, Brigitte, Olga und Frank vielleicht wieder: Leinen los für die 35. Schifffahrt für behinderte Menschen.

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Bad Honnef

DRK Bad Honnef sicherte Versorgung bei Bombenentschärfung in Troisdorf

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Das DRK Bad Honnef stellte am Abend in Troisdorf auch den Abschnittsleiter Betreuung | Foto: DRK Bad Honnef

Bad Honnef. Zwei Weltkriegsbomben wurden heute Abend bei Bauarbeiten in Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte gefunden. Die jeweils 250-Kilo-Gramm schweren Blindgänger wurden erfolgreich entschärft.

Versorgt wurden die Anwohner und Einsatzkräfte unter anderem vom DRK Bad Honnef, das mit dem Verpflegungs- und dem Einsatzleitungswagen vor Ort war. Zusätzlich stellten die Honnefer den Abschnittsleiter Betreuung für den Rhein-Sieg-Kreis.

Über 110 Betroffene sowie rund 200 Einsatzkräfte versorgten die Betreuungsdienst-Einheiten aus dem Rhein-Sieg-Kreis mit rund 750 Portionen Bockwurst mit Brötchen und Kartoffelsalat, 25 Liter Kaffee und rund 250 Liter Kaltgetränken. Der Einsatz der Ehrenamtlichen dauerte rund fünf Stunden.

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Bad Honnef

DRK will starkes Rotes Kreuz im Siebengebirge

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Bad Honnef | Die beiden Rot Kreuz Gliederungen aus Bad Honnef und Königswinter wollen zukünftig gemeinsam ihren Aufgaben für die Bevölkerung im Siebengebirge nachkommen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Mittwoch sollen nun die Weichen für eine gemeinsame Zukunft gestellt werden.

Nachdem die Mitglieder des Ortsvereins in Königswinter schon Anfang des Jahres für die Aufnahme von Gesprächen zwischen den Ortsvereinen gestimmt haben, bekommen jetzt die Mitglieder der Bereitschaft in Bad Honnef Gelegenheit, ihre Zustimmung für Gespräche über die Zusammenlegung der beiden Ortsvereine zu geben.

“Die Bad Honnefer DRK-Mitglieder solle somit dem Vorstand das Mandat zu offiziellen Gesprächen erteilen, um so den Weg für ein starkes Rotes Kreuz im Siebengebirge frei zu machen”, so der DRK Ortsververein am Abend in einer Pressemeldung.

Die Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 18.04.2018, 19.00 Uhr, im DRK Zentrum Bad Honnef statt.

 

 

 

 

 

 

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