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Bad Honnef

Jetzt doch: Rhöndorfer Bahnhof für Bundesprogramm gemeldet

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Bad Honnef-Rhöndorf | Noch vor gut einer Woche teilte die CDU-Fraktion im Nahverkehr Rheinland (NVR) mit, dass der Rhöndorfer Bahnhof wohl nicht den Kriterien entsprechen werde, die für eine Bundesförderung notwendig seien. Nun wurde der Bahnhof doch für das Bundesprogramm zum barrierefreien Ausbau kleiner Bahnhöfe von der zuständigen Nahverkehr Rheinland GmbH mit Sitz in Köln fristwahrend ans Land Nordrhein-Westfalen gemeldet. Darüber informierte am Freitag der Kreistagsabgeordnete Jörg Erich Haselier die Presse.

Für die Teilnahme an dem Programm hatten sich seit Ende Juni 2015 die Wahlkreisabgeordneten Dr. Norbert Röttgen, MdB, Andrea Milz, MdL und Haselier eingesetzt und auch vor Ort einen gemeinsamen Termin absolviert.

“Rhöndorf ist auf der Liste und das zurecht und absolut notwendigerweise. Unter den im Programm zu berücksichtigenden kleinen Bahnhöfe ist der Rhöndorfer ein großer und für mobilitätseingeschränkte Menschen ein richtungsweisender; besonders wegen des Vorhandenseins des Hauses Rheinfrieden als Institutionen zur Beschulung und Ausbildung schwerbehinderter und behinderter junger Menschen”, erklärt Jörg Erich Haselier, gleichzeitig Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Inklusion und Gesundheit.

Auch der NVR sei weiterhin von der Notwendigkeit des Bahnhofsumbaus in Rhöndorf überzeugt und habe folgerichtig diese Maßnahme für den barrierefreien Ausbau vorgeschlagen. Die Deutsche Bahn sei nun gefordert, kurzfristig die Voraussetzungen für den Umbau zu schaffen, so Oliver Krauß (Alfter). Darüber hinaus müsse es ausreichen, wenn mit den Baumaßnahmen innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters bis 2018 begonnen würde. Krauß ist verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion und CDU-Fraktionsvorsitzender des NVR.

Sollte es aus Sicht der Bahn noch Schwierigkeiten wegen der zeitlichen Umsetzung geben, so müsse im Sinne der mobilitätseingeschränkten Menschen eine flexible Lösung möglich sein, betonen die Kreispolitiker Haselier und Krauß. Besonders wegen der auch auf Kreisebene gewollten und tatkräftig unterstützten Bewerbung Bad Honnefs zur Landesgartenschau bekomme die Meldung des Rhöndorfer Bahnhofs zudem noch eine zusätzliche Bedeutungsebene.

 

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Bad Honnef

Angebrannte Brötchen sorgten für Feuerwehreinsatz

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Diese angebrannten Brötchen lösten am Abend eine Brandmeldeanlage Am Spitzenbach aus | Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef/Aegidienberg. Einen einsatzstarken Abend haben die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef hinter sich. Fast zeitgleich wurden gegen 19.30 Uhr alle Löscheinheiten alarmiert.

Ein angebranntes Brötchen löste die Brandmeldeanlage (BMA) in einem Haus Am Spitzenbach aus. Größerer Schaden entstand nicht. Im Einsatz waren hier die Löschgruppe Rhöndorf und der Löschzug Bad Honnef.

Der Löschzug Aegidienberg rückte zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und Leichtverletzten auf der A3 aus. Er sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst.

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Bad Honnef

Funkamateure funken vom Leuchtturmgelände in Berck-sur-Mer

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Leuchtturm in Berck-sur-Mer

Bad Honnef. Vom 16. bis zum 19. August diesen Jahres reisen mehrere Bad Honnefer Funkamateure/Innen nach Berck-sur-Mer, um vom Gelände des dortigen im Jahr 1950/51 erneuerten und 2005 umfassend renovierten Bercker Leuchtturmes Amateurfunkkontakte in alle Welt zu erstellen.

„Bereits in den vergangenen Jahren erreichten wir über Amateurfunk aus Berck-sur-Mer 1020 Funkkontakte in 52 Ländern der Erde auf fünf Kontinenten“, so der Ehrenvorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Berck-sur-Mer, Dr. Hans Eckhard Krüger, selbst begeisterter Funkamateur und der Vorsitzende der Bad Honnefer Funkamateure, Stefan Scharfenstein.

In Berck-sur-Mer hätten sie eine großartige Unterstützung erfahren, so erhielten sie vom Bercker Traditionsverein “Patrimoine et Tradition” wieder eine Einladung auf das Gelände unmittelbar am Leuchtturm, so Krüger und Scharfenstein.

In der Zwischenzeit liegen alle erforderlichen Genehmigungen vor. So erlaubt die französische Telekommunikationsbehörde ANFR den Funkbetrieb aus Berck-sur-Mer unter dem weltweit einmaligen Sonderrufzeichen TM0BSM (TM0Berck Sur Mer) und die Leuchturmverwaltung DIRM gestattet den nicht alltäglichen Zugang auf den 45 Meter hohen Leuchtturm. Für die Funkbrücke Bad Honnef/Berck-sur-Mer sorgen die Mitglieder, nicht nicht mitreisen.

Zeitgleich findet das Internationale Leuchtturm- und Leuchtschiff-Wochenende (kurz: ILLW) statt. Seit 1993 nehmen Funkamateure aus über 90 Ländern der Erde an dieser Veranstaltung teil.

Weitere Informationen

http://www.qrz.com/db/tm0bsm
http://www.berck-bad-honnef.de/

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Bad Honnef

Kostenschätzung raus – Keine Zahlen – Bürgerinitiative kann starten

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Mitglieder der Bürgerinitiative "Rettet den Stadtgarten". V.l. Detlef Sattler, Martina Dorau-Vollmar, Ulrike Holtkamp, Jürgen Goosmann, Christian Holtkamp, Heinz Jacobs

Bad Honnef. Lange musste die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” auf die Kostenschätzung der Stadt für das von ihr in die Wege geleitete Bürgerbegehren warten. Nun kann es losgehen. Heute wurde sie per Mail und Post an die Initiatoren verschickt. Die Kostenschätzung ist Voraussetzung für den Beginn der Unterschriftensammlung. Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Seit 2011 müssen die Unterschriftenlisten von Bürgerbegehren eine Kostenschätzung enthalten. Es geht dabei um eine Schätzung der Kosten, die auf eine Kommune zukommen, wenn ein Bürgerbegehren erfolgreich ist. Die Kostenschätzung soll den Unterzeichnern eines Bürgerbegehrens als Anhaltspunkte über die finanziellen Konsequenzen ihrer Unterschrift dienen. Im Falle Stadtgarten fielen bei einem Erfolg logischerweise keine weiteren Kosten an.

Anders sieht es aus, wenn gebaut würde. Da aber laut Kostenschätzung der Stadt vom heutigen Tag  “… keine konkrete Planung als Basis für eine Kostenschätzung existiert”, gibt es auch keine konkreten Zahlen. Stellt sich die Frage: Warum musste die Bürgerinitiative dann so lange warten.

Die Vorbereitungen bei der Initiative sind nach Honnef heute-Informationen fast abgeschlossen, am kommenden Donnerstag soll ein letztes Abstimmungstreffen stattfinden.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” will eine Bebauung verhindern. Dafür benötigt sie zunächst knapp 1700 Unterschriften Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger, um das Bürgerbegehren erfolgreich zu gestalten. Bleiben Rat und Verwaltung trotzdem bei ihrer Bebauungsabsicht, könnte es zu einem Bürgerentscheid kommen.

 

 

 

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