Bad Honnef – Am kommenden Freitag bringt die weltbekannte Akkordeonistin Lydie Auvray französische Chansons auf die Bühne des Musikpavillons in Rhöndorf.

Mit der Französin kommt am 21. August um 19.30 Uhr eine musikalische Größe nach Bad Honnef, die seit mehr als 40 Jahren im Rampenlicht steht. Sie veröffentlichte bislang 23 Musikalben. Dabei bewegt sie sich größtenteils im Bereich des französischen Chansons, spielt aber auch Jazz-Stücke. Mit ihrem Trio begeisterte sie im vergangenen Jahr unter anderem in der Hamburger Elbphilharmonie.

Auvrays Auftritt ist Teil einer Serie von vier Konzerten, die organisatorisch vom Bürger- und Ortsverein Rhöndorf im Pavillon am Ziepchensplatz vorbereitet werden. Die Initiative zu der Veranstaltungsreihe ging von Thomas Heyer und Ernst Nellessen aus. „Musik im Pavillon“ soll die Verbundenheit der Bürger fördern, indem sich die Honnefer „treffen, zusammen Musik hören und sich unterhalten“, so Nellessen. Das Engagement der Veranstalter ist ehrenamtlich, Unkosten werden durch Spenden finanziert.

Bereits das erste Konzert der Initiative übertraf alle Erwartungen. Die Veranstalter rechneten mit 50 Zuschauern, doch es kamen mehr als 250 Menschen, um dem „Julia Meißner Trio“ zuzuhören.

Auch das Open-Air-Konzert von Lydie Auvray findet unter dem bekannten Hygienekonzept statt. Die Besucher sitzen in Gruppen zusammen, müssen sich in eine Liste eintragen, bei Bewegungen auf dem Konzertgelände gilt die Maskenpflicht.

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Auf Auvrays Konzert folgen im September noch zwei weitere Veranstaltungen mit dem „Original Wahnbach Quintett“ und „Lost In The Jam“. Ernst Nellessen kündigt an: Auch im nächsten Jahr will der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf wieder Live-Konzerte im Pavillon organisieren.

Der Musikpavillon am Ziepchensplatz wurde von Fritz August Breuhaus im Jahre 1959 erbaut. Früher rege als Freiluftbühne genutzt, war der Pavillon danach für mehrere Jahrzehnte verwaist. Mit der Initiative „Musik im Pavillon“ wollen Heyer, Nellessen und der Rhöndorfer Bürger- und Ortsverein die Pavillonbühne wieder neu beleben.

Laurin von Speicher

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