Rhein-Sieg-Kreis – Radikalisierung beginnt heute oft unbemerkt – nicht auf der Straße, sondern auf dem Smartphone. In Chats, kurzen TikTok-Videos, Online-Spielen oder scheinbar harmlosen Memes versuchen extremistische Gruppen gezielt, Kinder und Jugendliche anzusprechen und für ihre Ideologien zu gewinnen.
Wie diese Strategien funktionieren und worauf Eltern achten sollten, steht im Mittelpunkt des digitalen Informationsabends „Zwischen Memes und Manipulation – wie Extremisten im Netz nach unseren Kindern angeln“, zu dem die Schulpsychologische Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises einlädt.
Anhand konkreter Beispiele erläutern die Referentinnen Kathrin Wünsche und Dr. Ina Roth, wie Memes und andere Inhalte in sozialen Netzwerken gezielt zur Beeinflussung eingesetzt werden. Außerdem erklären sie, welche Rolle Algorithmen und sogenannte Filterblasen dabei spielen und warum gerade junge Menschen für solche Botschaften besonders empfänglich sein können.
Darüber hinaus erhalten Eltern Hinweise auf mögliche Warnsignale einer beginnenden Radikalisierung und erfahren, wie sie ihre Kinder im digitalen Alltag stärken und schützen können.
Der kostenlose Online-Infoabend findet am Dienstag, 22. September 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Nach der Registrierung werden die Zugangsdaten per E-Mail zugesandt.










